Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

Suchttherapie

Der Personzentrierte Ansatz stellt auch in der Arbeit mit Abhängigkeitskranken eine wissenschaftlich fundierte und empirisch überprüfte Grundlage dar. Der Therapeut versucht dabei, Anätze innerseelischer Konflikte ("Inkongruenzen") zu erkennen, und unterstützt den Klienten, diese bewusst wahrzunehmen, Ambivalenzen aufzulösen und die Motivation zur Abstinenz zu stärken. In diesem Prozess lernt der Klient seine Einschränkungen und Grenzen zu erkennen, aber auch seine Möglichkeiten und Potenziale zu erweitern. Die Erfahrung von Offenheit, Wertschätzung und Empathie in der Beziehung zum Therapeuten sind Bedingungen für heilsame Veränderungen im Erleben des Suchtkranken. Mögliche Ergebnisse einer solchen Therapie sind für den Klienten die Abstinenz, aber auch das Gefühl, im Einklang mit sich selbst zu sein ("Kongruenz").