Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen

Die personzentrierte Spieltherapie mit Kindern und Jugendlichen geht auf Carl Rogers‘ Doktorandin Virginia Axline zurück, die vor mehr als 50 Jahren nachgewiesen hat, dass sich Kontakt, Interaktion und Selbstklärung bei Kindern vor allem beim Spielen entwickeln. Deutungen entfallen in der personzentrierten Spieltherapie: Das Kind spielt, stellt sich und seine Gefühle im Spiel dar, klärt sie und ordnet sich so selbst. Der Therapeut vermeidet Vorschläge, fördert den Prozess aber nachhaltig - vor allem dadurch, dass er in Kontakt mit dem Kind höchst aufmerksam und empathisch interveniert. Das Kind erlebt im Zusammensein mit dem Therapeuten bedingungsfreie Wertschätzung für seine Gefühle und sein "So-Sein". Der Therapeut stiftet mit tiefer Einfühlung eine tragende zwischenmenschliche Beziehung.