Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

Personzentrierte Beratung bei Suchtstörungen

Aktuelle Studien, wie etwa der Fehlzeiten-Report 2013 der AOK, belegen den weiterhin großen Einfluss von Suchtstörungen auf die Gesundheit. Etwa 3,5 Mio. Menschen sind in Deutschland von Abhängigkeitserkrankungen betroffen. Bei einer noch deutlich größeren Gruppe besteht ein sog. schädlicher Gebrauch. Im psychosozialen Bereich Tätige begegnen somit diesem Personenkreis tagtäglich. Dies gilt insbesondere in Krankenhäusern, Beratungsstellen, Arztpraxen, betrieblichen Sozialdiensten, aber auch in Gesundheitsämtern, der Bewährungshilfe und der Jugendhilfe. Um den beraterischen Aufgaben im Umgang mit einer oft auch schwierigen Personengruppe gerecht zu werden, bedarf es geeigneter, theoretisch fundierter und in der Praxis erprobter, Konzepte und Handlungskompetenzen. Dabei erweist sich das personzentrierte Vorgehen als geeigneter Ansatz.

In Ergänzung zu der von der Deutschen Renten- versicherung (DRV) anerkannten Weiterbildung „Sozialtherapie“, zu der allerdings nur bestimmte Berufsgruppen mit spezifischen Tätigkeitsmerkmalen zugelassen werden können, hat die GwG nun einen Weiterbildungsgang „Personzentrierte Beratung bei Suchtstörungen“ konzipiert.