Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

GwG-Blog

Vertreter der humanistischen Haltung und des personzentrierten Ansatzes werfen einen Blick auf die Welt. Lassen Sie sich inspirieren und unterhalten!

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Bild des Benutzers Christa Kosmala (M.A.)
07.04.2014

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. Na gut, „die Welt“ ist vielleicht zu viel gesagt. Genauer gesagt meine ich einen ganz konkreten Sachverhalt, der in einer Pressemeldung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Februar dieses Jahres veröffentlicht wurde - unter dem schönen Titel „Seelische Leiden besser verstehen“.

Sehr geehrte Frau Wanka,..........


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
01.04.2014

Gazetten-Psychologie hat bisweilen ih­ren Unterhaltungswert. Wer könnte von sich sagen, er habe noch nie im Warte­zimmer, beim Frisör oder im Urlaub bei einem der üblichen „psycho­lo­gi­schen Tests“ innegehalten, die in den bunt schillernden Blättern einen Blick in das geheime Innenleben versprechen? Dies dient fraglos der Unter­haltung. Und wer solche „Psychologie“ ernst nimmt, wird, gottlob, in unserer Kultur wenig ernst genommen.


Bild des Benutzers Christa Kosmala (M.A.)
13.02.2014

Ganz ehrlich? Ich hatte nicht vor, mich mit den Olympischen Winterspielen in Sotschi zu beschäftigen. Mich interessiert das Thema nur am Rande der Gewahrwerdung. Da, wo es mir nicht gelingt, Ohren und Augen komplett zuzuklappen. Wie soll das auch gehen, ohne in ein Kloster zu ziehen, wo Zeitungen, Internetanschluss oder Smartphone kein Thema sind...


Bild des Benutzers Dr. Torsten Ziebertz
05.11.2013

Vor zehn Jahren trat ich als überzeugter personzentrierter Berater eine neue Stelle in einer Familienberatungsstelle an. Trotz aller anfänglichen Zweifel ließ ich mich (zunächst probeweise) darauf ein, in den Beratungsgesprächen auch mal Methoden anzuwenden. Teilweise mit geringem Erfolg (nach Aussage der Klienten), teilweise mit großem Erfolg (nach Aussage der Klienten). Seitdem beschäftigt mich die Frage der Integrierbarkeit von Methoden in die personzentrierte Beratung in praktischer Arbeit, theoretischer Auseinandersetzung und wissenschaftlicher Forschung ...


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
04.11.2013

Eines der aus meiner Sicht bedeutenderen Jubiläen in 2013 war die Rede von Martin Luther King, die er vor 50 Jahren (am 28.8.1963) in Washington hielt. Rund 250.000 Menschen, die sich am Fuß des Lincoln Memorials versammelt hatten, rief er sein historisch gewordenes „I have a Dream“ zu. Eine Sprachwendung, mit der er wiederholt viele Passagen seine Rede einleitete...


Bild des Benutzers Christa Kosmala (M.A.)
29.09.2013

Die Frage, welches Thema ich für diesen Blog auswähle, war nicht leicht zu beantworten, weil mich zur Zeit viele Themen beschäftigen. Ganz vorne stand zum Beispiel die Bundestagswahl oder besser gesagt, das Phänomen Merkel. Dabei habe ich Angela Merkel und ihre Partei gar nicht gewählt. Trotzdem war ich mit dem Wahlergebnis nicht unglücklich...


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
09.09.2013

In einer konzertierten Aktion stellten SPIEGEL und Bertelsmann-Verlag das Thema „Spiegelneurone“ einer breiten Leserschaft vor: Der SPIEGEL erhob es dabei gar zur Titelgeschichte: „Die Magie des Mitgefühls. Hirnforscher erkunden das Geheimnis der Empathie“ (Heft 39/2013). Bertelsmann brachte die deutsche Ausgabe von Christian Keysers „Unser empathisches Gehirn – Warum wir verstehen, was andere fühlen“ auf den Markt. Wobei Keysers mit einem ausführlichen Interview zu diesem Buch im SPIEGEL zu Worte kommt. Dies ist ein guter Anlass, einmal kritisch über die Spiegelneuronen nachzudenken. Da grade auch Humanistische Psychotherapeuten oft von der wichtigen Entdeckung für das Verständnis von Psychotherapie schwärmen – wohl wegen einer vermeintlich „wissenschaftlichen Fundierung“ der auch ihnen so wichtigen Empathie.


Bild des Benutzers Christa Kosmala (M.A.)
09.08.2013

Vor einigen Tagen hörte ich im Radio die Nachricht, dass während der Demonstrationen gegen Mursi über hundert Frauen auf dem Tahir-Platz vergewaltigt oder sexuell massiv belästigt wurden. Während der Wortmeldung, die nur ein paar Minuten dauerte, rollte eine Welle der Wut in mir hoch. Online fand ich nähere Informationen, las unter dem Stichwort „Ägypten“ (ZEIT-online, 05.07.2013, 11:49) dass dort „ […] am Rande der Kundgebungen von Mursi-Gegnern mindestens 91 Frauen vergewaltigt oder sexuell belästigt“ wurden.


Bild des Benutzers Christa Kosmala (M.A.)
06.08.2013

Im Netz bin ich auf einen Text mit der Überschrift gestoßen „Der Personzentrierte Ansatz von Tom Kitwood“.  Einen Klick weiter, auf der Seite meines Lieblings-Online-Lexikons Wikipedia (bei dem man mitdenken muss, sich auf nichts verlassen darf, aber fast alles findet), steht zu Tom Kitwood: „Er entwickelte in den Jahren von 1987 bis 1995 als Reaktion auf eine eindimensionale, von den Naturwissenschaften und Medizin geprägte Sozialpsychologie und Pflegekultur die Theorie des person-zentrierten Ansatzes.“


Bild des Benutzers Christa Kosmala (M.A.)
26.06.2013

„Nie zuvor habe ich mich so verstanden gefühlt“, schreibt eine junge Autorin in einer Zeitung zu einem Song, der genau das ausdrückte, was sie gerade empfand. In diesem Song waren exakt die Worte zu hören, die ihre innersten Gefühle wiedergaben. Ein wahrer Glücksmoment! Oft ist es ja genau anders herum...