Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

GwG-Blog

Vertreter der humanistischen Haltung und des personzentrierten Ansatzes werfen einen Blick auf die Welt. Lassen Sie sich inspirieren und unterhalten!

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Bild des Benutzers Meike Braun
06.02.2018

Auch ich nahm am GwG-Jahreskongress im Juni in Würzburg teil. Nirgends sonst empfinde ich im beruflichen Kontext eine Zeit als so reichhaltig und wertvoll. Da sind die wunderbaren Augenblicke, wenn ich nach einem Jahr wieder auf lieb gewonnene Menschen treffe. Mit vielen habe ich in der Zwischenzeit nur temporär Kontakt per E-Mail, maximal Telefon, vorwiegend aber via Social Media. Also vor allem über Facebook.


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
23.01.2018

Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat nach 6-jährigen Beratungen sein Gutachten veröffentlicht, wonach er "Humanistische Psychotherapie" nicht als „wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapieverfahren“ ansieht. Er meint, sie könne daher nicht "als Verfahren für die vertiefte Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten empfohlen werden.“


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
24.09.2017

Erinnern Sie sich noch an das sogenannte „Humangenomprojekt“ – das internationale Forschungsprogramm zur Entschlüsselung des menschlichen Genoms? Ende 1990 gegründet, sollte es die menschliche DNA auf ihren einzelnen Chromosomen entschlüsseln, indem man die Sequenz der Basenpaare identifiziert und kartografiert.


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
11.07.2017

„Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?“, lautet die Überschrift des Leitartikels von Thomas Müller in der „Ärzte Zeitung“ (20. Januar 2017). Der Einstieg des Artikels verweist zwar auf einen Zukunftsroman von Frank Schätzing, „Limit“, der im Jahr 2025 auf dem Mond spielt.


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
28.03.2017

Was sich bereits im vergangenen Jahr abzeichnete, gewinnt nun, zu Beginn 2017, immer mehr Konturen: Populismus und Egoismus sind auf dem Vormarsch. Nach der Entscheidung für den „Brexit“ und der Wahl von Donald Trump stehen nun in Holland, Frankreich, Italien und Deutschland Wahlen an, deren Ergebnisse uns alle in Europa vor Herausforderungen stellen werden.


Bild des Benutzers Christa Kosmala (M.A.)
22.11.2016

Was darf noch alles an Unsinn in die Welt posaunt oder totgeschwiegen werden – auch zum Thema „wirksame Psychotherapieverfahren“? 

 

Was bringt Psychotherapie? Diese hochinteressant Frage stellte die ZEIT prominent platziert als Aufmacher auf ihrer Titelseite am 3.11.2016 vor. Unter der Schlagzeile folgten vielversprechende Sätze wie diese: „Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist. Welche Verfahren wirklich wirken. Und warum eine längere Behandlung nicht unbedingt besser ist.“ Die Informationen dazu fanden sich dann jedoch – eine erste Irritation - nicht in der ZEIT selbst vom 3.11. sondern im dazugehörigen „ Magazin“ mit dem Titel „ZEIT Doctor."


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
04.10.2016

Vergangenes Jahr erschien ein bemerkenswertes Buch mit dem Titel „The Value of Psychotherapy. The Talking Cure in an Age of Clinical Science“ (Guilford Press, New York, 2015). Der Autor ist Robert L. Woolfolk, der sich als Professor in Princeton, Verhaltenstherapeut und Verhaltenstherapieforscher mit etlichen behavioral ausgerichteten Fachpublikationen einen Namen gemacht hat.


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
05.07.2016

Die bereits 2014 angekündigten Reformeckpunkte des Bundesministeriums für Gesundheit zur Novellierung des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) sollen nun tatsächlich bis zum Sommer 2016 vorgelegt werden. Bekanntlich findet sich vieles zum PsychThG in der Diskussion. Denn neben der unerträglichen Lage tausender „Psychotherapeuten in Ausbildung“ (PiA) ist unter anderem die Struktur von Ausbildung und Approbation verbesserungswürdig.


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
22.03.2016

Die deutsche „Willkommenskultur“ wird zusehends auf eine harte Probe gestellt. Die Euphorie, mit der sich die Deutschen im Sommer 2015, flankiert von ihren Medien, über sich selbst und ihre enthusiastische Begrüßung der Flüchtlinge in Begeisterungstrance versetzten, ist verflogen. Dazu hat zum einen die nüchterne Alltagsrealität beigetragen – weiß man doch, dass euphorische Zustände grundsätzlich nicht lange anhalten. Zum Zweiten haben wohl die meisten Menschen hierzulande die Zahl der kommenden Flüchtlinge deutlich unterschätzt.


Bild des Benutzers Prof. Dr. Jürgen Kriz
28.01.2016

Die Frage, wie Europa – und in diesem Kontext besonders auch: Deutschland – mit der Herausforderung durch über 1 Million Flüchtlinge allein in 2015 umgehen soll, erhitzt zunehmend die Gemüter. Kontroversen verschärfen sich; einfache Lösungen gibt es nur an den Stammtischen.

Kein Wunder, dass manche Medien, wie Focus-Online, darauf anspringen, wenn jemand kräftig Öl ins Feuer schüttet. So wird am 25.01.16 mit Video und Text von Focus-Online den Psycho-Tiraden von Hans-Joachim Maaz eine mediale Plattform geboten: Unter der Überschrift „Renommierter Psychiater warnt: Merkels ‘narzisstisches Problem‘ ist gefährlich für Deutschland“ wird aus einem Interview von Maaz mit der  „Huffington Post“ psychiatrisches Pseudo-Analytisches zitiert.