Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

Personzentrierter Einzelcoachingprozess - Erfahrungsbericht

Bei jedem Erstgespräch mit einem meiner Kunden/innen erkläre ich den Personzentrierten Ansatz, und wie das personzentriertes Coaching ablaufen könnte. Dabei stützte ich mich bislang auf die Erklärung der Basishaltungen und beschrieb den dadurch entstehenden geschützten Gesprächsraum, der es dem Klienten/der Klientin ermöglicht, frei zu fühlen, zu denken und zu sprechen. Ich halte das für eine Informationsgrundlage, die dem Kunden wenig Angst macht und es ihr oder ihm in diesem Augenblick ermöglicht, ihre/seine aktuellen Erfahrungen in die kommende Coachingsituation zu übertragen. Ich war immer froh, dass meinen Kunden/innen diese Erklärung genügte, um sich auf mich und ihren beginnenden Coachingprozess neugierig und vertrauensvoll einzulassen. Dieses „Einlassen“ hat selbstverständlich nur zu einem Bruchteil mit o. g. Erklärung zu tun, ausschlaggebend ist die Beziehung, die zwischen uns entsteht. Aber trotzdem: Mir fehlte etwas ganz Spezifisches, um den personzentrierten Coachingprozess zu beschreiben, besonders in Gesprächen mit Führungskräften. Ich wollte dieses Wissen zur Verfügung haben, wenn der/die Kunde/in diese Informationen für sich braucht und zum anderen, um die Vorteile des personzentrierten Coachings zu beschreiben (von dem ich zutiefst überzeugt bin) und nicht zuletzt zur Akquisition.