Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e.V.

Trauer / Hospiz- und Palliativarbeit / Seelsorge

Der Leitgedanke der Hospizarbeit ist von einem humanistischen Weltbild geprägt. Es besteht darin, dem schwer kranken und sterbenden Menschen eine Begleitung anzubieten, die es dem Einzelnen ermöglicht, seinen Lebensweg unter würdigen Bedingungen selbstbestimmt zu Ende gehen zu können. Die Angehörigen und Freunde des Sterbenden sowie sein Umfeld sind in dieses Begleitungskonzept mit eingeschlossen. Personzentrierte hospizliche Begleitung verwirklicht auch einen von Carl Rogers beschriebenen Wesenszug menschlicher Existenz, nämlich jenen, dass der Mensch in seinem Leben zutiefst auf Beziehungen ausgerichtet ist. Die achtsame Gestaltung der Beziehung ist daher die eigentliche Qualität der personzentrierten Hospizarbeit.

Sowohl im internen Umgang mit den ehrenamtlich Mitarbeitern als auch in den Dienstleistungsbeziehungen zu den betroffenen Personen lebt der Hospizgedanke von der Fähigkeit, Beziehungen herzustellen und zu ermöglichen: Beziehungen, die die einzelnen Personen in ihrer Eigenverantwortung belassen, Selbstbestimmung gewähren und sicherstellen und hierin die Würde des Menschen bewahren.